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Berichte

Vater-Sohn Turnierbeschreibung

Informationen zum Vater-Sohn-Turnier

Das Vater-Sohn-Turnier findet  jedes Jahr, i.d.R. am letzten Wochenende des Septembers statt.

Wir freuen uns über jede sympathische Vater-und-Sohn-Paarung, die mitspielen möchte.

Aus zeitlichen Gründen müssen wir das Teilnehmerfeld beschränken.

Die Paare, die bereits teilgenommen haben, bekommen von uns eine Einladung und werden ins Feld aufgenommen.

Neue Paare kommen auf eine Warteliste. Bisher ist es aber fast immer gelungen alle Neuanmeldungen zu berücksichtigen.

Der interessante Charakter des Turniers liegt in den völlig unterschiedlichen Spielstärken innerhalb der Vater-Sohn-Paarungen: Von 'ähnlicher' bis hin zu 'erheblich unterschiedlicher' ist in der Regel 'alles dabei', was den Turnierverlauf ziemlich unkalkulierbar macht.

Gespielt werden eine Haupt- und eine Trostrunde, so dass jede Paarung mindestens zwei Spiele hat.

Das Turnier beginnt samstags um 11:00 Uhr.

Sonntags finden die Halbfinals sowie die Endspiele in der Haupt- und Trostrunde und das Spiel um Platz 3 statt.

Eine Tombola mit wertvollen Preisen bildet mit der Siegerehrung am Sonntagnachmittag einen tollen Abschluss.

Siegerehrung 2008

Tombola

 

 

 

 

 

 

 

Bei Interesse schickt einfach eine Mail mit folgenden Daten:

Name, Vornamen, jeweils Alter und Spielstärke, Adresse und Telefonnummer.

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Wir freuen uns auf eure Anfrage

38. Vater-Sohn Turnier

Es hat schon fast magische Anziehungskraft, dieses Turnier der besonderen Art, das Vater-Sohn-Turnier in Wolbeck. Wer einmal mitgespielt hat, möchte unbedingt wiederkommen. „Es war einfach toll, wir freuen uns jetzt schon auf das nächste Jahr!“, ist die wohl häufigste Aussage der Teilnehmer und das schon seit vielen, vielen Jahren.
Bei einigen dauert das Wiederkommen halt etwas länger, wie bei Mike Lömke, dessen Vater nach 1992 nicht mehr spielen konnte und Mike erst 24 Jahre später mit seinem Sohn Jannis wieder startete. Nur 10 Jahre brauchte Rekordsieger Mark Bußmann sein Versprechen „ Ich komme wieder!“ einzulösen. Nach 20 Teilnahmen und 10 Siegen mit Papa Herbert, ist nun Sohn Moritz sein neuer Partner. Ohne jede Pause, allerdings gezwungenermaßen, wechselte Titelverteidiger Marcus Göring den Partner. Als Marcus im letzten Jahr mit Sohn Marlon in Wolbeck war, erreichte die beiden die Nachricht, dass Marlon ein Stipendium in den USA bekommen hatte. Am Tag darauf gewannen die beiden das Turnier zum ersten Mal und Marcus hatte genau ein Jahr Zeit die Teilnahme 2016 zu planen. Nicht am Turnier teilzunehmen war ausgeschlossen - einzige Option: Papa muss mit! Fakt ist allerdings, Papa Heinz wurde 8o Jahre alt und hatte noch nie intensiv gespielt. Die Fitness reicht, Technik und Taktik kriegen wir hin, entschied Marcus. Zum 80sten bekam Papa von ihm 80 Trainingseinheiten geschenkt und siehe da, 46 reichten aus, um das Halbfinale in der Trostrunde zu erreichen! Papa Heinz bezeichnete dieses Ergebnis als Höhepunkt seiner Tennislaufbahn. Bis heute, denn auch er freut sich schon darauf im nächsten Jahr seinen Enkel vertreten zu dürfen. Wir sind sehr gespannt, wie sich die noch ausstehenden 36 Trainerstunden auf das Ergebnis im nächsten Jahr auswirken werden. Marcus jedenfalls wird es sehr genießen, denn wie er mit einem leichten Lächeln verriet „Die Teilnahme als Sohn ist finanziell wesentlich günstiger!“
mark u. moritz bumann"Natürlich kommt es immer wieder mal vor, dass entweder Vater oder Sohn verhindert sind. Das hat aber den Vorteil, dass immer neue Paare in die Vater-Sohn-Turnier-Familie aufgenommen werden können", erklärt Turnierleiter Henning Bösenberg. Außergewöhnlich allerdings ist es, (oder bei diesem Turnier eigentlich nicht) dass viele, die nicht spielen können, es sich nicht nehmen lassen wenigstens als Zuschauer dabei zu sein.
Erhard Gerwing vermasselte die Verletzung seines Sohns Thomas die 28. Teilnahme. Michael Koderisch die unmittelbar bevorstehende Geburt seines Enkels die 10. Auch Manfred Richter und Reiner Dettloff waren leider ohne Sohn, Ernst Mackel war zwar mit Sohn Philipp da, aber leider selber verletzt. Und dann ist da noch Hubert Weste, ab 1979, der Erstauflage des Turniers, ist er dabei! 23 Mal spielte er mit, danach wurde er zum treusten Zuschauer und ist jedes Jahr auf der Anlage.
Ganz offensichtlich geht von diesem Turnier tatsächlich eine magische Anziehungskraft aus!
Selbstverständlich wurde auch Tennis gespielt. Nicht anders als erwartet spielten sich die 5-fachen Sieger und hohen Favoriten Carlo und Dieter Bückmann sicher ins Halbfinale. Doch etwas überraschend dort ihre Gegner Mikhail und Lucas Smirnov. Speziell Lucas steigerte sich extrem von Spiel zu Spiel und war lertzten Endes der Garant für das Erreichen des Halbfinales. In der unteren Hälfte gab es keine klaren Favoriten. Leichte Vorteile hatte Henning Bösenberg bei Michael und Tobias Preckeler ausgemacht und wurde durch deren Erreichen des Halbfinales bestätigt. Ihre Gegenüber, Wolfgang und Jan Overhues, profitierten von der Aufgabe ihrer Gegner. Auch im Halbfinale wurden die Bückmanns ihrer Favoritenrolle gerecht. Die Smirnovs leisteten zwar erheblichen Widerstand auf technisch sehr hohem Niveau, mussten aber beim 3:6, 4:6 die Überlegenheit der Bückmanns anerkennen, die mit ihrer 11. Finalteilnahme in Folge einen neuen, unglaublichen Rekord aufstellten! Im zweiten Halbfinale drehten die Prekelers nun richtig auf und erreichten mit einem glatten 6:0, 6:3 bei ihrer 5. Teilnahme zum ersten Mal das Finale.
In der Trostrunde kam es dann zu einer für dieses Turnier typischen Begegnung. Hardy und Sandor Wulf gegen Heinz und Marcus Göring. Sandor 11, Heinz 81 Jahre alt. Für Sandor sprach eigentlich seine Erfahrung, denn er war schon zum zweiten Mal dabei, für Heinz jedoch war es die Premiere. Riesenvorteil für Heinz, er hatte den Titelverteidiger an seiner Seite, was dann auch den Ausschlag gab. Dominiert wurde die Trostrunde von zwei Paaren, die beide zum ersten Mal dabei waren. „Tief im Westen“ die Heimat von Gerold und Tim Hachenberger, „hoch im Norden!“ die von Jens und Mika Güllich, die den Siegeszug der Görings im Halbfinale stoppen konnten. Der Wanderpokal für den Trostrundensieger ging nach einem knappen 6:4, 6:4 an die Hachenbachers und steht nun für ein Jahr in Bochum, der für den Finalisten in Hamburg.
Nach einem klaren 6:2, 6:3 gegen Wolfgang und Jan Overhues im Spiel um den dritten Platz lagen sich Mikhail und Lucas Smirnov in den Armen.“ Es ist toll hier diesen Pokal zu gewinnen, aber viel wichtiger, wir haben uns auf der Siegertafel verewigt!“
vater-sohn 2016 sonntag0051Der Riesenrespekt, im Finale den 11-fachen Finalisten und 5-maligen Siegern gegenüber zu stehen, verleitete Michael Preckeler den Turnierleiter zu fragen „Können wir nicht im Dunklen spielen?“   Im Gegenteil! Strahlender Sonnenschein und eine beeindruckende Kulisse erwartete die Finalisten auf dem Centercourt. Schon im ersten Satz zeigten die Preckelers, dass sie durchaus in der Lage waren mitzuhalten. Ein einziges Break sicherte den Bückmanns das 6:3. Doch dann plötzlich Satzbälle im zweiten Satz für die Preckelers  bei eigenem Aufschlag! Tobias schlug knallhart und platziert auf. Nun aber zeigte Carlo, dass er mit Abstand der beste Tennisspieler des Turniers ist. Mit all seiner Klasse spielte er sein bestes Tennis und erzwang den Tiebreak. Auch hier noch einmal eine kritische Situation. Noch einmal war Carlo zur Stelle und sicherte den Titelgewinn. Wie so oft bei diesem Turnier standen 4 strahlende Finalisten auf dem Platz. Michael und Tobias glücklich, das Finale erreicht und ein tolles Spiel geliefert zu haben, vor allem aber auf der Siegertafel verewigt zu sein, Dieter und Carlo natürlich glücklich über den 6. Sieg.
Mit einer humorvollen aber auch sehr emotionalen Siegerehrung endete die 38. Auflage „traditionelles Treffen der Generationen“ kurz Vater-Sohn-Turnier.
Und dann?  Dann war er wieder da, der typische Satz:
„Es war einfach toll, wir freuen uns schon jetzt auf das nächste Jahr!“

Bückmanns siegen zum 6. Mal

Die Ergebnisse vom Vater-Sohn 2016

 

 

Halbfinals

11.00

Spiel um Platz 3
B-Finale
14.00
  Endspiel

16.00
 

Sieger

2016

A-Runde            
bueckmann

Carlo
Bückmann
Dieter

6:3  6:4

Carlo
Bückmann
Dieter

6:3  7:6  

Pokal

 

       
smirnow

 

Lucas
Smirnov
Mikhail

 

Spiel um Platz 3 6:2  6:3    
             
preckler

Tobias
Preckeler
Michael

6:0  6.3 Tobias
Preckeler
Michael
:   2.
 

       
overhues

 

Jan
Overhues

Wolfgang

 

Spiel um Platz 3 4.      
             
B-Runde            
guellich Mika
Güllich
Jens
6:3  6:3 Mika
Güllich
Jens
2.    
 
         
goering

Marcus
Göring
Heinz

         
             
hachenberger Tim
Hachenberger
Gerold
6:2  Aufg. Tim
Hachenberger
Gerold
6:4  6:4  

Pokal

 

       
plischewski Fabian
Plischewski
Elias
         

 

 

 

Turniersplitter

Da reist der eine Vater mit seinem Sohn aus Hamburg an, muss morgens noch den eigentlich vorgesehen Sohn wegen Krankheit zu Hause lassen und weckt dafür morgens um 7 Uhr seinen zweiten Sohn, der dann um 11 Uhr in Wolbeck - für sich und andere überraschend - im Turnier steht. Ein anderer Vater macht sich für den ersten Einsatz bereit und stellt fest, dass in seinem Schuhbeutel ganz andere Schuhe stecken, als die für den Tennisplatz. Gut, dass die Ehefrau sich spontan bereit erklärt, die anderen Schuhe zu holen, da der Wohnort Gott sei Dank nicht in Hamburg liegt. Ein weiterer Vater berichtet über die verpasste Chance, bei der in diesem Jahr angestandenen 28. Teilnahme - der Sohn schwächelte dieses Jahr - mit einer weiteren Premiere aufzuwarten: das 2. künstliche Hüftgelenk. Ein weiterer im letzten Jahr sehr erfolgreicher Vater beschloss in diesem Jahr kurzerhand wegen des in Amerika verhinderten Sohnes selbst wieder die „Sohn-Rolle“ anzunehmen und hatte seinen 81 jährigen Vater überredet ersatzweise mit ihm dieses Turnier zu spielen. Andere Väter und Söhne, die auf dem Turnier ohne Tennisbekleidung auftauchten, mussten immer wieder erzählen, warum sie dieses Jahr nicht mitspielen. Man kennt sich in Wolbeck! Und viele Gespräche kommen immer wieder auf ähnliche Anekdoten zurück. Das ist schön, familiär und sehr besonders!

 

Und das einzige was wirklich immer Bestand hat:  ist das super Spätsommerwetter am Vater-Sohn-Turnier.

 

 

 

Hier die Runde der Spieler, denen in diesem Jahr nur die Zuschauerrolle blieb:

 

zuschauer

v.l.n.r Ernst Mackel, Philipp Mackel, Manfred Richter, Thomas Gerwing, Erhard Gerwing, Reiner Dettloff und Michael Koderisch